Wir sind Schwammregion!
Die Region Grabfeld im Landkreis Rhön-Grabfeld zählt zu den trockensten und heißesten Gebieten Bayerns. 2025 wurde die Trockenheit dort als „extrem“ eingestuft. Sinkende Grundwasserstände, Ernteausfälle und Belastungen für Flora, Fauna und Infrastruktur gehören längst zum Alltag.
Aus diesem Grund haben sich die drei Integrierten Ländlichen Entwicklungen (ILE), die NES-Allianz, die Allianz Fränkischer Grabfeldgau sowie die Streutalallianz in Zusammenarbeit mit dem Landschaftspflegeverband Rhön-Grabfeld für das Aktionsprogramm „Schwammregionen in Bayern“ beworben – mit Erfolg!
Gemeinsam mit uns erhalten neun weitere Regionen in Bayern Unterstützung, um zusammen mit lokalen Akteuren gezielt Projekte für die Schwammregion umzusetzen.
Gefördert wird das Projekt durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus (StMELF) über einen Zeitraum von drei bis fünf Jahren. Fachlich begleitet wird die Region durch das Amt für Ländliche Entwicklung Unterfranken.
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Aktuelles
Wasser speichern in Haus, Hof und Garten: Jeder Beitrag zählt!
Was Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer selbst aktiv umsetzen können:
- Regenwasser nutzen: Regentonnen oder Zisternen installieren und Wasser für Garten, Toilette oder Waschmaschine verwenden. Das spart Trinkwasser und kann Gebühren senken.
- Flächen entsiegeln: Versiegelte Flächen reduzieren und durch wasserdurchlässige Beläge ersetzen – etwa Rasengittersteine, Pflaster mit breiten Fugen oder sogar Wege aus gemähter Wiese.
- Versickerung ermöglichen: Mulden, Sickerflächen, kleine Regenwasserteiche oder Rigolen im Garten anlegen, damit Regenwasser vor Ort bleibt.
- Gezielt bewässern: Pflanzen am besten abends und direkt im Wurzelbereich gießen – nicht großflächig.
- Vorausschauend gießen: Kurz vor angekündigtem Regen bewässern – so kann der Boden Wasser besser aufnehmen und Speicher wie Regentonnen oder Zisternen werden wieder frei.
- Boden schützen: Mulchen und dichte Bepflanzung helfen, Feuchtigkeit im Boden zu halten und Verdunstung zu reduzieren.
- Begrünung nutzen: Dachbegrünungen speichern Wasser und verbessern das Mikroklima – oft auch in Eigenleistung umsetzbar.
- Passende Pflanzen wählen: Auf trockenheitsverträgliche und standortgerechte Arten setzen.
- Kompost einsetzen: Verbessert die Bodenstruktur und erhöht die Wasserspeicherfähigkeit.
- Natur zulassen: Auch unscheinbare Elemente wie Moos zwischen Pflastersteinen können zur Wasserspeicherung beitragen.
- Fazit: Eine klimaangepasste Zukunft beginnt im Kleinen. Ob durch das Sammeln von Regenwasser, die Entsiegelung von Flächen oder naturnahes Gärtnern – jeder kann einen Beitrag leisten. Denn am Ende gilt: Jeder Tropfen zählt.
Gebühren







Auftaktveranstaltung am 29.01.2026
Wir bedanken uns herzlich bei allen Teilnehmenden für ihr großes Interesse, die engagierten Beiträge und den offenen Austausch im Rahmen unserer Auftaktveranstaltung zur Schwammregion Streu–Saale.
Die vielfältigen Fragen, Ideen und Diskussionen haben eindrucksvoll gezeigt, wie präsent das Thema Wasser in unserer Region ist – und wie groß die Bereitschaft ist, gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Ob aus Kommunen, Fachstellen, Verbänden oder als engagierte Bürgerinnen und Bürger: Ihr Mitwirken ist eine wichtige Grundlage dafür, dass aus Ideen konkrete Projekte entstehen können.
Ein besonderer Dank gilt allen Mitwirkenden, Referierenden und Unterstützenden, die mit ihrem Fachwissen, ihren Praxisbeispielen und ihrem Engagement zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.
Nun geht es in die Umsetzung.
Die Schwammregion lebt vom Mitmachen und vom gemeinsamen Lernen. In den kommenden Monaten wollen wir erste Maßnahmen weiterentwickeln, neue Projekte anstoßen und den Austausch in der Region intensivieren.
Wir freuen uns darauf, diesen Weg gemeinsam mit Ihnen zu gehen.
Für neue Projektideen, Fragen oder Anregungen melden Sie sich gerne bei mir.
Die Vorträge der Veranstaltung finden Sie im Downloadbereich dieser Seite.





Unsere Projektgebiet
Das Projektgebiet umfasst das Gebiet der ILE-Regionen im Grabfeld, Streutal und der NES-Allianz. Bad Neustadt a. d. Saale und Strahlungen sind nicht am Projekt beteiligt.
Das Prinzip der Schwammregion
„Ein Schwamm saugt Wasser auf und gibt es nur langsam wieder ab.“
Im Mittelpunkt der Schwammregion steht die Umsetzung von Maßnahmen, die den Wasserrückhalt in der Fläche fördern.
Dadurch wird die Region widerstandsfähiger gegenüber Wetterextremen, zugleich profitieren Artenvielfalt, Bodenqualität und der Strukturreichtum der Landschaft.
Unser Ziel
Die Schwammregion bringt engagierte Akteure zusammen, fördert den Erfahrungsaustausch
und begleitet Sie bei der Planung und Umsetzung konkreter Projekte
– von der Landschaft bis in die Siedlung.
Gemeinsam mit Ihnen möchten wir standortgerechte Maßnahmen entwickeln und umsetzen.
Dafür suchen wir engagierte Menschen aus Forst, Landwirtschaft, Vereinen, Verbänden,
Bauwesen, Fachexperten sowie Bürgerinnen und Bürger mit Herz für unsere Heimat.
Sie möchten aktiv dabei sein? Dann Kommen Sie gerne auf mich zu!
- 09771 94619
- 0171 2155 292
- Imagefilm
- Schwammregion_StreuSaale
- katharina.bach@lpv-rhoen-grabfeld.de
Downloads
Unser erster Flyer steht Ihnen hier als PDF-Datei zum Download bereit: Flyer Schwammregion
Auftaktveranstaltung
Die Impulsvorträge der Auftaktveranstaltung stehen Ihnen hier zum Download bereit:
