Zahlreiche Projekte rund um die Landschaftspflege

Der Landschaftspflegeverband unterstützt und inititiert zahlreiche Projekte rund um die Landschaftspflege.

„Bayerns Ureinwohner“ ist eine Kampagne des Deutschen Landschaftspflegeverbandes (DVL) mit den Bayerischen Landschaftspflegeverbänden, gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz. Mit der Kampagne wird der Schutz der biologischen Vielfalt und die Umsetzung der Bayerischen Biodiversitätsstrategie unterstützt. 

Aufklärungsaktion „Rettet die Grauammer“ mit dem Fränk. Freilandmuseum Fladungen

Nur noch 600 bis 900 Brutpaare der Grauammer leben in Bayern, wenige davon im Landkreis Rhön-Grabfeld. Denn die auf Wiesen und Feldrändern lebende Grauammer bezaubert durch ihren wunderschönen Gesang. Und wo sich der Singvogel wohlfühlt, profitieren auch andere Arten wie Rebhuhn, Feldlerche oder Feldhase. Lasst uns also einen artgerechten Lebensraum für die Grauammer schaffen!

Grund für den Rückgang der am Boden brütenden Grauammer ist unsere intensive, oft monotone Landwirtschaft mit hohem Pestizideinsatz. Aber auch das Verschwinden von Randstreifen an Wiesen und Feldern, zunehmende Flächenversiegelungen und frühe Mahdzeitpunkte setzen ihr zu.

Singt die Grauammer bald nicht mehr?

Entdecken Sie alle Informationen rund um die Grauammer im aktuellen Flyer!
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Der Speierling (Sorbus domestica)

Der Speierling ist eine mittel- und südosteuropäische Baumart. So findet man ihn am häufigsten in Deutschland, Frankreich, England und Italien. Die Früchte sind gut geeignet für die Herstellung von Apfelwein, Edelbränden und speziellen Fruchtdelikatessen.

Schwarzer Apollofalter – Sonnenanbeter der Rhön

Vom Aussterben bedroht – Der vom Aussteben bedrohte Schwarze Apollofalter (Parnassius mnemosyne) kommt nur noch in wenigen Regionen in Europa vor, unter anderem in der Rhön. Markant sind seine weißen Flügel mit schwarzen, am Rand grau durchschimmernden, Zeichnungen. Diese unterscheiden ihn auch vom ähnlich aussehenden Baumweißling. Die Weibchen sind durch ihre stärkere Zeichnung gut erkennbar.

Tipp: Der Schmetterlingspfad in Oberelsbach – Gut entdecken kann man den Schwarzen Apollolfalter nicht nur auf den sonnigen blütenreichen Wiesen im Biosphärenreservat Rhön, sondern auch auf dem Schmetterlingslehrpfad bei Oberelsbach. Im Hartwald zwischen Oberwaldbehrungen und Oberelsbach wurde dieser naturkundliche Lehrpfad angelegt. 30 verschiedene Schmetterlingsarten kann man dort beobachten – mit etwas Geduld und Glück also auch den Schwarzen Apollo! Auf Schautafeln erfährt man Interessantes über Schmetterlinge und Falter und warum es wichtig ist, sie zu schützen.

Schwarzer Apollofalter

Entdecken Sie alle Informationen rund um den schwarzen Apollofalter im aktuellen Flyer!

Schwarzer Apollofalter

Zu unserem schwarzen Apollofalter ist ein interessantes Spiel entwickelt worden!

Mit der gelben Kuh auf du und du

Viele Wesen bevölkern Bayern. Eines der größten hier lebenden Geschöpfe ist die gelbe Kuh, das so genannte Gelbvieh. Seit Jahrhunderten weidet es auf den Wiesen der Rhön – die gelben Kühe gehören zu „Bayerns UrEinwohnern“.

Leider verschwinden diese Tiere, wie viele andere Tier- und Pflanzenarten, zunehmend aus unseren Regionen. Die Bayerischen Landschaftspflegeverbände und das Bayerische Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz setzen sich deshalb für den Schutz der Naturvielfalt Bayerns ein und haben eine Aktion mit dem Namen „Bayerns UrEinwohner“ ins Leben gerufen. Bayerns UrEinwohner sind urige Tier- und Pflanzenarten mit skurrilen Lebensweisen, einzigartiger Geschichte und anderen Besonderheiten. Diese Pflanzen und Tierarten leben seit langem in Bayern, sind anderswo weitgehend ausgestorben und auch in Bayern gefährdet. Neben konkreten Artenschutzmaßnahmen machen die Landschaftspflegeverbände die Arten mit vielfältigen Aktionen für alle bekannt und erlebbar. Der Landschaftspflegeverband Rhön-Grabfeld hat dabei das Gelbe Frankenvieh zum Thema einer Kinderbroschüre gemacht.

Die Geschichte von Lena und Ludwig zeigt das Leben der gelben Kühe auf der Weide und erklärt, wie die Tiere und Pflanzen von einander abhängen und wie sich Veränderungen auf die Natur auswirken können. Im zweiten Teil der Broschüre gibt es interessante Hintergrundinformationen.

Eine spannende Geschichte vom Frankenvieh

mit vielen interessanten Hintergrundgeschichten

Weitere Projekte vom Landschaftspflegeverband Rhön-Grabfeld e. V.

Magerrasen

Magerrasen Idealer Lebensraum für Artenreichtum Magerrasen sind extensiv genutzte Wiesen und Weiden. Diese weisen bei idealen Bedingungen die artenreichsten Pflanzengesellschaften und Tierarten innerhalb der Grünlandbest.nde auf. Beispiele sind

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Gewässer

Gewässer Wertvoller Lebensraum für Tiere und Pflanzen Naturnahe Mittelgebirgsbäche und Tümpel sind Kinderstube, Lebensraum und Nahrungshabitat von zahlreichen Fischen, Amphibien, Vogel- und Säugetierarten. Auch viele Pflanzenarten profitieren von

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