Renaturierung des Mönchsbrünnleinsgrabens
Der Mönchsbrünnleinsgraben ist ein Zufluss des Eisgrabens bei Stetten. Im Rahmen einer Renaturierungsmaßnahme wurde ein begradigter und verrohrter Gewässerabschnitt naturnah umgestaltet. Ziel war es, die ökologische Durchgängigkeit wiederherzustellen und den Wasserrückhalt in der Landschaft zu verbessern.
Was wurde umgesetzt?
Im mittleren Abschnitt des Grabens wurde eine bestehende Verrohrung entfernt und durch eine mit landwirtschaftlichen Fahrzeugen befahrbare Furt ersetzt. Dabei blieb eine Niedrigwasserrinne erhalten, sodass der Bach auch bei geringem Wasserstand dauerhaft fließen kann. Die Furt wurde mit Wasserbausteinen und geeignetem mineralischem Material naturnah aufgebaut.
Warum ist die Maßnahme wichtig?
Naturnahe Bäche erfüllen viele wichtige Funktionen:
- sie speichern Wasser länger in der Landschaft,
- sie tragen zur Minderung von Hochwasser- und Trockenheitsfolgen bei,
- sie schaffen wertvolle Lebensräume für Tiere und Pflanzen,
- sie verbessern die ökologische Durchgängigkeit von Gewässern.
Durch die Wiederherstellung des natürlichen Bachlaufs profitieren sowohl die biologische Vielfalt als auch der Klimaschutz.
Projektpartner
Die Maßnahme wurde vom Landschaftspflegeverband Rhön-Grabfeld umgesetzt. Weitere Projektpartner waren das UNESCO-Biosphärenreservat Rhön, die Gemeinde Sondheim v. d. Rhön sowie die beteiligten Flächeneigentümer und Bewirtschafter.